Jahreszeiten – Impressionen

Unser Garten ist im Frühling 2025 noch jung. Wir freuen uns, dass alle Stauden und Büsche den Winter überlebt haben und austreiben. Verluste gab es nur im Seitengarten: die Brombeere ‚Original Navaho‘ ist nicht wieder gekommen. Wir pflanzen eine Neue (Black Satin).

‚Muscari armeniacum, Traubenhyazinthen

Die Traubenhyazinthen hatten wir im Herbst 2024 gepflanzt. Sie schieben sich nun überall aus dem Boden. Natürlich hoffen wir darauf, dass Sie sich vermehren werden.

Anemone nemorosa, Buschwindröschen

Die Buschwindröschen wachsen ganz „freiwillig“ unter unseren Büschen am Rand der Wiese. Niemand hat sie gepflanzt und doch freut sich jeder, der sie sieht.

Anemone ranunculoides, Gelbblühendes Windröschen

Hier dachte ich erst, diese kleinen gelben Schönheiten wären der Winterling (Eranthis hyemalis) und wunderte mich, dass er so lange blüht. Das Foto entstand im April. Aber die Winterlinge waren tatsächlich bereits verblüht und hier handelt es sich um ein gelbes Busch-Windröschen. Entzückend sind die aber genau so.

Ficaria verna, Scharbockskraut

Kleine Teppiche von diesen wie gelackt schimmernden gelben Sternchen wachsen in unserem Garten. Gepflanzt haben wir sie nicht. Sie kommen von selbst. Wir sind sehr glücklich! Obwohl die jungen Vitamin-C-haltigen Blätter früher gegen Skorbut genommen wurden (daher kommt wohl auch der Name) , ist das Scharbockskraut ansonsten in allen Teilen giftig.

Chionodoxa luciliae, Gewöhnliche Sternhyazinthe 2025

Ob die Sternhyazinthen mal jemand gepflanzt hat? Vielleicht. Jedenfalls haben sich sich gut vermehrt. Sie wachsen außen am Zaun entlang der Straße und auch im Garten an den Stellen, die nicht bearbeitet wurden. Es ist eine wahre Freude!

Myosotis sylvatica, Wald-Vergissmeinicht

Ein dicker Tuff im Beet!?! Was habe ich da gepflanzt!?! Habe ich wieder mal das Schild vergessen?!? Nein, dies Vergissmeinnicht wächst ganz von allein. Ich werde mich hüten, diese kleine Schönheit auszureißen. Sie darf bleiben.

Crysanthus Mischung, Krokusmischung

Die Krokusse wurden im Herbst 2025 gepflanzt und blinzeln nun überall aus dem Boden der Beete. Hoffentlich überleben sie und kommen jedes Jahr wieder und werden immer mehr und mehr! – – – Was ist? Die Hoffnung stirbt zuletzt!! Wenn es nicht zu nass ist oder Mäuse die Zwiebeln fressen, dann…. Wühlmäuse habe ich allerdings noch keine gesehen. Da würde unser Kater auch die Leviten gelesen bekommen, schließlich wurde er als Mäusejäger eingestellt.

Narcissus, Klein- und Großblütige Mischung

Im Herbst 2023 habe ich eine große Mischung von Narzissen aus Holland bestellt. Sie sind zwar wüchsig und gesund, aber nicht so schön gemischt. Wir haben nur einige mit besonderen Farben/Formen bekommen. Und dann auch nur je eine. 🙁 Die meisten sind einfach gelb. Aber dennoch, die kleinwüchsigen sind früh dran und sehen einfach entzückend aus! Und – doch – die großen sind auch sehr schön.

vermutl. Narzisse Minnow

Diese Variante ist auch sehr hübsch – oder? Leider ist sie sooooo klein, dass sie im Beet fast unsichtbar ist. Ich kann mir vorstellen, dass eine größere Menge dieser Sorte zusammen gepflanzt ganz toll aussehen würde. Aber so, wie ich sie gepflanzt habe, bringt das nichts. Ich muss wohl im Herbst alle fünf ausgraben und zusammen setzen. Hier kommt ein Bild vom Beet. Da sieht man – hoffentlich – wie klein die Minnow ist.

„Normale“ Osterglocken-Narzisse und die kleine Narzisse Minnow.
verschiedene Narzissen aus unserer Mischung 2025
Tulipa humilis ‚Little beauty‘, Zwerg- oder Wildtulpe
„Alte“ Farne. Mehrfach verpflanzt – und sie kommen doch wieder! Fast kann man zusehen beim Wachsen!

2025 leidet der Garten sehr unter der Trockenheit. Im April und Mai kam gar kein Regen. Anfang Juni dann endlich etwas. Da wir viele neue Pflanzen hatten, haben wir bewässert. Trotzdem kam es zu vielen Schäden. Manche Schadbilder konnten wir nur der Trockenheit zuordnen, weil uns – trotz Fachwart-Ausbildung – andere Erklärungen fehlten. Jedenfalls ließen sich weder Pils- noch Fraßschäden finden.

Allerdings gab es seeeehr viele Blattläuse. Wir haben sie mit Taschentüchern oder Gummihandschuhen zerquetscht. Schnecken gab es kaum und die wenigen, die sich herauswagten, wurden jeden Abend bekämpft. Manchmal kam ich ohne Jagderfolg zurück!

Ich habe erstmals gespritzt. Mit Schachtelhalm-Sud und Vitanal.

Viele Pflanzen erreichen nicht die Höhe, die sie im vergangenen Jahr erreicht hatten. Die Blüten blieben kleiner. Blätter zeigten Mangelerscheinungen. In jedem Fall werde ich mehr düngen. Natürlich organisch.

Rose ‚Aspirin‘ im Gartenteil I Juni 25
Gartenteil II vom Gartenteil I her Juni 25

Trotz Trocken-Stress sind wir mit unserem Garten sehr zufrieden. Es gibt kaum noch Lücken und alle Stauden und Rosen leben noch. Sogar GG hat mich gelobt: „Unser Garten ist wirklich sehr schön!“ Und das aus seinem Mund, wo er sich doch sonst gern an die Schwäbische Variante hält: ‚Nicht gemeckert ist genug gelobt!‘.

Blick aus unserem zukünftigen Esszimmer. An dem Pfosten rechts soll eine Ramblerrose hoch wachsen. Juni 2025
Blick aus unserem künftigen Wohnzimmer. Juni 2025
Rose ‚Graham Thomas‘ Anfang Juni 25

Der Azalee-Bereich ist vergrößert worden. Wir haben die Platten neu legen müssen, da sie durch Wurzeln hochgehoben worden waren. Dabei haben wir den Sitzplatz gleich etwas vergrößert und noch ein Stückchen Beet angefügt.

Schatten-Sitzplatz am Azalee-Bereich Juni 2025

In die kleinen Beete haben wir Gräser (Festuca marei) aus Gartenteil I gepflanzt. Die wurden dort zu groß. Ein paar sehr gelbe Hosta hatte ich noch im Kübel, die kamen auch hier hin. Ergänzt habe ich mit – noch winzig kleinen – selbst gezogenen Purpurglöckchen (Heuchera americana ‚Dale’s Strain‘) und Alpenveilchen (Cyclamen hederifolium ‚Album‘) und ein paar gekauften Zwerg-Frauenmanteln (Alchemilla erythropoda). Wenn sie nicht wegen der Staunässe ersaufen, kann es ganz hübsch werden.

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