Dieser Gartenteil liegt im Norden vor dem Haus zur Straße hin. Er teilt sich in zwei Teile:
1. ein Hang stützt die Treppe und ist vollständig mit Rhododendren, Krüppelkiefer, Pieris und Heide bepflanzt. Alles Pflanzen, die hier schon seit 1966 wachsen. Bisher habe ich nur ausgedünnt und versuche die alten Büsche zu verjüngen. Das wird ein paar Jahre dauern. Neues plane ich an dieser Stelle erst mal nicht.
2. ein freier Bereich entlang der Hauswand bis zur Straße.
Bisher stand hier – außer der großen Birke – noch eine Eibe und ein paar verwachsene Büsche. Der Boden war mit Rasen bewachsen, allerdings auch hier mehr Moos als Rasen und auch Klee. Der Bereich hat eine leichte Hanglage und ist mit den Wurzeln des großen Baumes durchsetzt und recht trocken.

Zwei alte Fliederbäume stehen an der Grenze zum FEWO-Garten. Einer scheint ein wilder zu sein: kleinere Blütendolden in zartem Lila. Der andere scheint ein Zucht-Flieder zu sein. Meiner Recherche nach vermute ich, es ist ‚Andenken an Ludwig Späth‘. Wir haben noch einen kleinen weißen Flieder (‚Mme Lemoine‘?) dazu gesetzt.
Weil wir eine Süßkirsche ‚Hedelfinger Knorpelkirsche‘ zuviel bestellt hatten und kein Platz mehr im Hauptgarten war, steht seit 2024 mitten in diesem Bereich nun auch ein Kirschbaum.
Ich möchte hier eigentlich gar keinen Rasen mehr mähen müssen. Also soll alles bepflanzt werden, so wie im Teil vor der Treppe.
Als erstes kam natürlich eine Rambler-Rose (‚Guirlande Rose‘), die die Birke beranken soll. Ich weiß, dass Rosen ca. 3 Jahre brauchen, bis sie richtig loslegen. Deshalb haben wir die Rose schon gepflanzt, bevor wie hierher umgezogen waren. Sie sollte schon etwas Vorsprung haben.

Ein paar Farbtupfer geben im Frühling eine Narzissenmischung und die Wildtulpen ‚Little beauty‘.
Später wachsen: Storchschnabel ‚Azure Rush‘, die Herbstanemonen ‚Whirlwind‘ und ‚Robustissima‘, drei kleine Strauchrosen ‚Eyes on you‘ und die Rhododendren ‚Cunningham’s White‘ und ‚Catawbiense Grandiflorum‘. Aster ‚Ezo Murasaki‘ und Clematis ‚Alpina‘ gibt es auch. Außerdem sollen Gräser wie ‚Calamagrostis varia‘ und ‚Hakonechloa macra‘ , sowie Hosta ‚Halcyon‘ grüne Tupfer setzen.
Die Büsche haben zum Teil eine hübsche Herbstfärbung. Es sind: Physocarpus ‚Amber Jubilee‘, Perovskia ‚Blue Spire‘, Diervilla ‚Honeybee‘, Cornus ‚Firedance‘, Deutzia ‚Strawberry Fields‘ und die Spiereen ‚Magic Carpet‘ und ‚Little Princess‘.
Bisher ist das Wachstum sehr moderat (um es freundlich auszudrücken). Aber als Gärtnerin braucht man Geduld. An diesem schwierigen Standort eben ganz besonders viel.
Ich habe weitere Pflanzen in Anzucht: Campanula alliariifolia (weiß), Heuchera villosa var. macrorrhiza, Hypericum androsaemum, Polygonum virginianum, Primula cortusoides hort. und Salvia glutinosa. Die habe ich aus Saat gezogen und muss mit dem Einpflanzen noch ein wenig warten, bis sie groß genug sind. Voraussichtlich Ende Sommer/Anfang Herbst 2026.