Nach dem Roden der verwachsenen Weißdornhecke und dem Abriss des maroden Jägerzaunes haben wir an die Grundstücksgrenze einen Sichtschutzzaun gesetzt. Schräg kann man zwischen den Latten in den Garten „spickeln“, aber richtig einsehbar ist der Garten nicht mehr. Lediglich zum Vorgarten sind die Zaunelemente niedriger und man kann drüberschauen.

An der einen Ecke konnten die Zaunfelder die Rundung des Gehwegs nicht nachbilden und so entstand ein Abschnitt, der förmlich danach „schrie“ bepflanzt zu werden. Da hier fast jeder vorbeilaufende Hund sein Geschäftchen verrichtet – es steht immerhin eine Laterne hier und Laternen sind bekanntlich unwiderstehlich für Hunde – müssen die Pflanzen entweder sogenannte „Verpissdich-Pflanzen“ sein, oder sehr widerstandsfähig. Da mir die V-Pflanzen nicht gefielen, habe ich nach robusten Rosen gesucht. Laut Beschreibung sind die Zwergrosen von De Ruiter besonders robust. Sie sollen sogar Streusalz aushalten. Also haben wir es damit versucht.
Einige Lavendelpflänzchen haben wir dazu gesetzt. Das Lilablau würde mit gut zu den Rosen gefallen. Ob das hier im Schatten klappt? Vermutlich nicht. Aber die Pflanzen waren übrig und trocken genug ist es für den Lavendel hier.

An einer anderen Grundstücksecke stand ein zu groß gewachsener Heckenbaum. Er war schon länger gefällt worden, der Stumpf stand aber noch. Als nun der neue Zaun gesetzt werden sollte, störte dieser Stumpf beim Lochgraben für das Fundament des Zaunpfahls. Eine Entfernung des Stumpfes mit den Wurzeln war so schnell nicht möglich und auch zu teuer. Also macht unser Zaun nun einen Bogen um die Stelle.

Den freigewordenen sonnigen Platz haben wir mit der De Ruiter-Rose ‚Alberich‘ bepflanzt. Drei kleine Zwerg-Strauchrosen und eine kleine Kletterrose mit dem Namen ‚Climbing Alberich‘ wachsen hier. Die Kletterrose soll den Baumstumpf und den Zaun beranken.
Den Blau-Schwingel, den ich hier dazu gepflanzt habe, möchte ich an die andere Stelle umpflanzen. Das Blau gefällt mir besser zur rosa Rose.