In diesem etwa 15 m langen Streifen entlang der Grundstücksgrenze an der südlichen Hausseite wuchsen früher nur die Weißdornhecke, die große gelbe Rose (vermutlich ‚Graham Thomas‘), ein Goldregen, ein Rhododendron und ein mittelgroßer Baum (vermutlich eine Ahorn-Art). Und eine Wildrose, die aber früher nie bemerkt wurde.
Die Weißdornhecke haben wir entfernt und stattdessen einen Sichtschutzzaun gesetzt.
Der Rhododendron wurde dabei beschädigt und hat den darauffolgenden tiefen Schnitt wohl nicht überlebt. Jedenfalls sieht er im Winter 2024/2025 tot aus. Schade, denn er war wunderschön. Nachtrag Frühjahr 2025: mit viel Fantasie kann man am Stumpf ein paar Knospen erkennen. Wir warten mal noch ein Weilchen, bevor wir den Stumpf roden.

Mittig durch diesen schmalen Bereich läuft der ums Haus führende Plattenweg. An einer Seite ist der Zaun, an der anderen das Haus.
Der Sichtschutzzaun wird von Rosen und Clematis berankt.


Zwischen und neben der ‚The Albrighton Rambler‘ und Clematis ‚Carmencita‘ habe ich 2025 noch ein paar Stauden gesetzt. Da der dunkle Zaun hier dominiert, sollten ein paar helle Tupfer das ganze auflockern. Deshalb habe ich mich für diese entschieden:
- Epilobium angustifolium forma albiflorum, Weißblühendes Weidenröschen
- Cimicifuga simplex White Pearl, Oktober-Silberkerze
- Gillenia trifoliata, Dreiblattspiere
- Anemone japonica ‚Whirlwind‘, Japan-Herbst-Anemone
- Geranium sylvaticum ‚Album‘, Wald-Storchschnabel
Bilder der Stauden folgen, wenn sie angewachsen sind und blühen.
Auf dem Rasenstreifen neben dem Ahornbaum haben wir je ein Sauerkirsch-, ein Süßkirsch- und ein Duo-Pflaumenbäumchen gesetzt.
Schon länger wächst hier die Rose ‚Moin Moin‘, die ich meiner Mutter ca. 2017 geschenkt hatte.

Im Hinblick auf das Älterwerden hat GG mir an diese Stelle ein Hochbeet gebaut. Hier hat man ebenerdig einen Zugang über die Platten der Terrasse und kann bequem arbeiten und z.B. Salat ernten.

Weiter rechts am Zaun – dort wo der Hang beginnt und die Bäume wachsen – haben wir im Herbst 2024 noch den Rambler ‚Super Dorothy‘ (Hetzel 1986) gepflanzt. Hoffentlich gibt es also bald noch einen weiteren rosa Farbtupfer hier, der den Zaun verdeckt. Die Dorothy darf dann auch in die restlichen Büsche und Bäume klettern, die hier noch die Grundstücksecke bewohnen. Allerdings soll sie nur 3 m hoch werden. Da wird das mit den Bäumen wohl schwierig. Aber ich möchte mir keine Monster-Rosen mehr in den Garten setzen. Lieber kleiner, biegsam, robust und möglichst stachelarm.
Auf der anderen Wegseite, direkt an der Hauswand hat GG ein Spalier mit Weinreben gebaut. Hier sollte es warm genug sein.
Neben dem Wein wächst die gelbe Rose ‚Graham Thomas‘ und zu deren Füßen noch ein paar kleine unbekannte rote Rosen, die aus dem Garten meiner Mutter gerettet wurden, bzw. an diesem Ort schon immer ihr kümmerliches Dasein fristeten. Wir werden sie mit Schnitt und Dünger aufpäppeln.

Ganz am Ende des Weges hat GG einen Unterstand für Gartenwerkzeuge und Brennholz gebaut. In den Garagen war kein Platz, denn den brauchten wir für unser Baumaterial. Erst, als ich den neuen Unterstand begutachten sollte, entdeckte ich die Wildrose, die hier wohl schon länger steht. Ich schäme mich, sie nicht früher gesehen zu haben. Vielleicht wurde sie aber auch von den Gartenhelfern meiner Mutter kurz gehalten. Jedenfalls ist sie mir nie aufgefallen. Umso mehr freue ich mich über die Hübsche! Vielleicht schaffe ich es, im nächsten Jahr ein paar Hagebutten zu Marmelade zu verkochen. Da sie kaum Stacheln hat, vermute ich, dass es Rosa corymbifera ist.
Entsetzt stellte ich im Frühjahr 2025 fest, dass diese große Rose völlig trocken und tot war. Was da wohl passiert ist? 🙁
